Das erste Mal Orga: OpenRheinRuhr 2011

Letztes Wochenende war OpenRheinRuhr. Ein Event direkt vor der Haustür, bei dem ich in den letzen 2 Jahren als Speaker dabei war. Und diesem Jahr: Orga. Eine ganz eigene Erfahrung…

Innerhalb des Orgateams hatte ich die Rolle der Helferkoordinatorin inne. Es wurde halt jemand gesucht, der als Helfer auf vielen Events Erfahrungen gesammelt hat und quasi weiß, was Helfer wollen. Irgendwie fühlte ich mich da angesprochen…

Wir hatten auch wieder einige Freiwillige. Die bisherigen Rückmeldung aus diesem Kreis waren auch positiv. Also scheine ich nicht allzuviel verkehrt gemacht haben. Aber es gibt noch Verbesserungspotential.

Ansonsten ist es komisch, ein Event wie die ORR mal so richtig von „hinter den Kulissen“ zu betrachten. Ist was ganz anderes als als Helfer. Hätte ich nicht gedacht. Der wichtigste Unterschied für mich: Ich habe in diesem Jahr nur 1 1/2 Vorträge gehört. Irgendwas war immer. Also, bevor mich jemand falsch versteht: Ich hätte schon noch mehr hören können, aber mir war dann in diesen Momenten anderes wichtiger. Am Sonntag hatte ich aber gaaaaanz viel Zeit mir die Ausstellung anzusehen. Natürlich habe ich auch am FSFE-Stand vorbeigeschaut.

Der Samstag abend war etwas schwierig für mich. Ich hatte einen 50cm großen Stricktux mit ORR-Logo angefertigt. 3 Monate Brutto-, ca. 2-3 Wochen Netto-Arbeitszeit steckten in dem nicht ganz so kleinen Kerl.

 Als es an die Verlosung ging, beteiligten sich auch wirklich viele. Jens aus Konstanz war dann der Glückliche, der den Tux mit nach Hause nehmen durfte. Die Übergabe an ihn habe ich auch noch ganz gut verpackt, aber kurz danach sind -in einer ruhigen Ecke- dann doch noch ein paar Tränchen bei mir geflossen… Ich habe mich aber noch länger mit Jens und seinen Freunden unterhalten -auch noch am Sonntag- und bin zur Überzeugung gekommen: Er hätte es fast nicht besser treffen können, „mein“ Stricktux. Er soll auch noch auf Reisen gehen, verschiedene Events und u.a. auch die c-base Berlin kennenlernen. Ich werde wohl noch von ihm hören.

Ansonsten habe ich am Sonntag noch 2 kleine Stricktuxe spazieren geführt, die ich nach meiner Anleitung von http://stricktux.de angefertigt habe. Auch die beiden haben inzwischen neue zuhause gefunden, sie sind innerhalb des Orga-Teams adoptiert worden.

Fotos von mir und den Tuxen findet ihr sicher zuhauf im Netz, z.B.

Jetzt heißt es erstmal etwas ausruhen, die ORR nochmal Revue passieren lassen und dann mit den anderen von der Orga überlegen, wie es weitergehen kann und soll. Mal schauen!

 

OpenRheinRuhr 2010, Tag 2

Inzwischen ist auch der 2.Tag der OpenRheinRuhr vorbei.

Wie üblich kurz vor knapp kamen wir heute Morgen am Ort der OpenRheinRuhr, dem Rheinischen Industriemuseum in Oberhausen, an. Also schnell am Eingang zählen lassen, Jacke aufhängen und ab in den Inkscape-Vortrag von Sirko Kemter.

Im Anschluss dann meine Premiere als Standbesatzung der FSFE, der Free Software Foundation Europe. Es hat Spaß gemacht, es war aber auch immer wieder eine Herausforderung. Viele Fragen zur FSFE wollten beantwortet werden.

Zwischendurch habe ich mich kurz verabschiedet, um die „FreedomTours by FSFE“ in der Speaker’s Corner -der Ecke für Kurzvorträge und Ankündigungen- vorzustellen.

Noch ein weiterer Vortrag wartete auch mich: Krypotgraphie durch die Jahrhunderte von Charly Kühnast. Viele Infos, leicht vorgetragen, genau das richtige für einen Sonntag Nachmittag.

Der Rest des Tages war dann reserviert für einen Rundgang durch die Ausstellung und vielen kleine „Quätschchen“ mit allen möglichen Leuten.

Aber irgendwann war der letzte Vortrag gehalten und der letzte Standbesucher mit Infos versorgt und das große Abbauen konnte beginnen. Erst der FSFE-Stand, dann das allgemeine Aufräumen, nach einer Stunde war alles soweit erledigt und wir konnten uns auf den Heimweg machen.

Als Fazit bleibt: Eine rundum gelungene Veranstaltung war sie, die OpenRheinRuhr 2010. Die ORR fand ja erst zum zweiten Mal statt, aber das hat man nun gar nicht bemerkt. Alles passte. Die Orga, die Location, die Vorträge, die Ausstellung, die Helfer und nicht zuletzt das Catering 🙂

Da freue ich mich doch direkt auf nächstes Jahr. Bis dann auf der OpenRheinRuhr 2011!

OpenRheinRuhr 2010, Tag 1

Sonntag, 14.November, der Morgen danach 🙂 Also, ausgeschlafen bin ich nicht, dafür war der erste Tag der OpenRheinRuhr 2010 zu spannend.

Los ging es gestern mit einem gemeinsamen Frühstück mit einem Bekannten, dann fuhren wir los Richtung Rheinischem Industriemuseum Oberhausen. Da die A40 an diesem Morgen wohl eher mit einem Schlauchboot zu befahren war als mit einem Auto, nahmen wir den kleinen Umweg über Kamp-Lintfort in Kauf.

Kaum angekommen, ging es aber auch schon direkt los mit dem ersten Vortrag von Michael Stehmann zu den Vorzügen offener und freier Standards. Tja, und anschließend war auch direkt mein Vortrag dran zu E-Mail Verschlüsselung mit GPG. War gut besucht, volle Hütte sozusagen. Ich habe zwar etwas überzogen, aber trotzdem: Die bisherigen Resonanzen waren positiv. Das freut einen doch 🙂

Zur „Entspannung danach“ hörte ich dann noch die Keynote von Matthias Kirschner „Freiheit, Macht, Software“.

Den Nachmittag verbrachte ich in der Ausstellung. Wirklich viel gesehen habe ich (noch) nicht, weil ich an einzelnen Ständen länger aufgehalten wurde. Auch haben mich noch ein paar „Hörer“ auf meinen Vortrag angesprochen.

Für mich eine Premiere war es dann, dass ich die KeySigningParty sozusagen „verantwortlich“ geleitet habe. Ist alles glatt gegangen, auch wenn uns die Helfer ganz schön im Nacken saßen. Die wollten – sollten – mussten den Saal abschließen, aber wir sind nicht gewichen, bis die letzte Identität festgestellt worden ist!

Zwischen den Ausstellungsstücken des Rheinischen Industriemuseums war zum Abschluss noch Social Event angesagt. Der PizzaProxy brummte. Das war auch daran zu Erkennen, dass die Pizzerien trotz Round Robin über vier Läden überlastet waren. 110 Pizzen wollen auch erstmal gebacken sein.

Ansonsten: Tolle Atmosphäre, nette Leute, gute Gespräche, viel gelacht, erzählt, geplant. Ein gelungenes Event! Lob! Irgendwann nach Mitternacht waren wir dann auch zu Hause…

Jetzt sind wir gerade auf dem Weg zum zweiten Tag und auch schon fast da. Wenn es nur halb so gut wird wie gestern…